Bedienungsanleitung

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Stand: 12. 09. 2003

Inhalt:

1. Erstmaliges Installieren
2. Updaten
3. Allgemeine Hinweise
a) Ork-FAQ
b) Hilfestellung
c) Werteingaben
4. Anlegen einer neuen Partie
5. Verarbeiten eines Zuges
6. Ausgeben einer Auswertung
a) Technische Vorbemerkungen
b) Grundsätzlicher Ablauf
c) Der Druckumfang
d) Markieren von Stämmen
e) Ausgabe auf dem Drucker
f) Ausgabe für den Versand per E-Mail
7. Die Dateien von Ork
Anhang
A. Fehlermeldungen
B. Wußten Sie schon...
C. GM-FAQ

1. Erstmaliges Installieren des Orkprogramms

Die folgende Beschreibung geht davon aus, daß auf dem Rechner Windows 95, Windows 98 oder Windows NT 4.0 mit Servicepack 4 installiert ist, und daß man sich das ZIP-Archiv (bzw. die ZIP-Archive) von meiner Homepage heruntergeladen hat.

Voraussetzungen für den Betrieb von Ork sind:

Windows 95. Orks eingebauter Editor und Anzeiger setzt voraus, daß auf dem Rechner eine kapselbares Rich-Edit-Control-DLL vorhanden ist. Das ist ab Windows 95 b bzw. Windows 95 mit installiertem Internet Explorer 4.0 und höher der Fall (bei Windows 98 und Windows NT ab Servicepack 4 sowieso).

32 MB Hauptspeicher. Vielleicht tut es auch weniger, aber das Programm wurde nur mit 32 MB und mehr getestet.

Einen eingerichteten Internet-Zugang (nur, wenn man Auswertungen per E-Mail verschicken will).

Installieren geht dann so:

a) Lege ein Verzeichnis für Ork an (z. B. "C:\ORK"). Es darf nicht das gleiche Verzeichnis wie das für die DOS-Version von Ork sein.

b) Entpacke die Archive mit Winzip oder einem vergleichbaren Programm. Ork enthält keine Dateien mit langen Namen, so daß auch PKUNZIP.EXE funktionieren müßte.

c) Starte Ork durch Start - Ausführen - ork.exe.

Jetzt startet Ork. Beim ersten Mal werden einige Textdateien verschlüsselt und indiziert, was eine Weile dauern kann, aber mit Fortschrittsmeldungen das Gefühl verursacht, daß es weitergeht. Beim ersten Start wird außerdem ein kleiner Bildschirm mit Informationen über Ork, Registrierung und benutzte Programmkomponenten fremder Leute ausgegeben.

Bei Problemen bitte zunächst im FAQ oder im GM-FAQ (hinten in diesem Dokument) nachlesen.

g) Verlasse Ork wieder, indem du auf "Quit" gehst und die Sicherheitsabfrage durch Drücken von "J" positiv beantwortest. Jedesmal, wenn Ork verlassen wird, wird eine Datei ORK.INI angelegt bzw. überschrieben. Ork verändert nichts an der Windows-Registry und legt keine Dateien in anderen Verzeichnissen als dem Ork-Verzeichnis ab.

2. Updaten von Ork

Siehe "erstmaliges Installieren von Ork": Es wird einfach "drüberinstalliert". Dabei ist aber folgendes zu beachten:

a) Wenn man die Setupdatei (ORK.STP) modifiziert hat, sollte sie man entweder vorher sichern, mit ORKSPEZ.STP arbeiten (empfohlen; siehe Ork-Hilfestellung hierzu) oder beim Entpacken die Abfrage, ob die Datei überschrieben werden soll, mit "n" (no) beantworten.

b) Wenn man die Kopfdatei (ORK.KPF) modifiziert hat, sollte man sie entweder vorher sichern oder in ORKFIRST.KPF umbenennen. Sie wird dann statt ORK.KPF geladen (siehe Ork-Hilfestellung).

3. Allgemeine Bedienungshinweise

a) ORK-FAQ

Einige häufig gestellte Fragen sind im ORK-FAQ beantwortet. Man kann das ORK-FAQ einsehen, indem man im Hauptmenue "Online-Dokumente" - "FAQ" anwählt. Am Ende dieses Dokumentes befindet sich ein GM-FAQ.

b) Hilfestellung

Wie jedes gute Windows-Programm hat auch Ork für Windows eine Hilfedatei. Sie heißt originellerweise ORK.HLP. Es wird dringend empfohlen, sich diese Hilfedatei durchzulesen. Man ruft sie wie üblich auf (F1) oder kann sie auch aus dem Hauptfenster heraus über das Menü aufrufen.

c) Werteingaben

Gelegentlich trifft man auf eine gitterförmige Struktur, die zum Eingeben von Werten einlädt. Beispielsweise kann man bei der Anzeige der Karte mit Strg-L eine Maske aufrufen, um Daten zu einem Feld einzugeben.

In solchen Fällen gelten folgende Regeln:

Boolsche Werte (ja/nein, wahr/falsch) werden durch "+" und "-" angezeigt. Ein Doppelklick in das Feld schaltet den Wert um.

Wenn die Alternativen festliegen und endlich sind, wird durch einen Doppelklick eine Auswahlliste angezeigt. Mit der Esc-Taste bricht man eine solche Auswahl ab. Ork für Windows akzeptiert nur gültige Eintragungen und zwingt eine unvollständige Eingabe in den Gültigkeitsbereich hinein.

Bei Zahlen kann man auch nur Zahlen eingeben.

Alle Werte in dem Gitter werden nach Abschluß einer Eingabe überprüft und ggf. in die zulässigen Grenzen gezwungen.

4. Anlegen einer neuen Partie

Man legt die Partie mit "Neues Spiel" im Hauptmenue an. Dadurch wird eine Karte zufällig nach den Vorgaben, die man gemacht hat, generiert.

a) Rahmenbedingungen festlegen, b) Karte einsehen und editieren, c) Speichern, d) Steuerdatei erstellen, e) Startauswertungen erstellen.

Zu a - Rahmenbedingungen festlegen

Die Vorgaben entsprechen meinen persönlichen Vorlieben. Sie sind in der Datei ORK.STP und ORK.MSK festgelegt. Wenn man also dauerhaft Vorgaben anders haben will, sollte man sich eine Datei ORKSPEZ.STP anlegen, die als einziges den Abschnitt "#EINZELDATEN" und darin dann die entsprechenden Werte enthält.

Empfehlenswert sind 20x20-Karten mit 20 Echtspielern und 30 Bitorks. Generell sollten maximal ein Achtel der Felder mit Stämmen besetzt sein.

Zu b - Karte einsehen und editieren

Nachdem man auf "Neue Partie anlegen" gedrückt hat, erscheint zunächst ein Fenster, in dem man den gerade angelegten Datensatz speichern kann. Der vorgeschlagene Name lautet "SnnnZ---.ORK", wobei "nnn" die Nummer der Partie ist. Der Name sollte möglichst nicht geändert werden, weil Ork für Windows die vorgegebenen Namenskonventionen mit hilfreichen Funktionen unterstützt.

Danach wird die Karte der gerade angelegten Partie angezeigt. In der Karte kann man herumwandern und mit der rechten Maustaste über der Karte ein lokales interessantes Menü erscheinen lassen. Wenn man mit der Kartendarstellung nicht zufrieden ist, kann man sie mit der entsprechenden Schaltfläche ändern.

Manuelle Änderungen sollten sehr vorsichtig vorgenommen werden. Zur Zeit überprüft Ork nicht die Plausibilität dieser Änderungen, so daß man es problemlos schaffen kann, Ork zum Absturz zu bringen, wenn es später bei der Verarbeitung seltsame Bezüge vorgesetzt bekommt (z. B. Sambalia im Wald oder Stämme im See).

Normalerweise muß man nichts verändern und verläßt die Karte dann mit <Esc>.

Zu c - Speichern

In der Karte oder nach Verlassen im Hauptbildschirm sollte man den Datensatz noch einmal speichern, wenn man ihn geändert hat (<Strg><S> speichert in der Karte unter dem gleichen Namen ab).

Man sollte alle Dateien einer bestimmten Partie in einem besonderen, hierfür vorgesehenen Verzeichnis speichern.

Tip: Der Pfadname sollte die Zahl enthalten, die auch die Partienummer ist (z. B. ...\SPIEL43 für eine Partie Nr. 43). Das macht später das Arbeiten mit Ork einfacher.

Zu d - Steuerdatei erstellen

Man befindet sich wieder im Hauptmenü und kann nun mit dem Erstellen der Startauswertung beginnen. Dazu drückt man auf F8 (Verarbeiten). Es erscheint ein ZAT-Assistent, in dem man den ZAT eingeben und außerdem einen Text an alle formulieren kann. Dadurch wird eine Steuerdatei angelegt. Für den Startzug enthält die Steuerdatei in der Regel nur diese Angaben, so daß man sie manuell nicht anfassen muß (aber kann).

Eine Steuerdatei könnte zum Beispiel so aussehen:


#ZAT Samstag, 8. August 1994 hüdel
#A gm hüdel
Hallo Leute,

jetzt geht es wieder los. Seid gut zueinander und laßt Euch nicht lange
leiden. Ich habe das Druckformat für alle auf HTML voreingestellt und
schicke Euch allen mal die Kiebeldatei.

Zu e - Startauswertungen erstellen

Man drückt auf "Verarbeiten" und bestätigt Abfragen zwischendurch alle mit <Enter>. Ork speichert automatisch eine Datei namens "SnnnZ000.ORK", wobei nnn wieder für die Partienummer steht. Man kann nun die Auswertungsdateien für die Spieler erzeugen. Wie man das genau macht, wird weiter unten detaillierter beschrieben. Danach kann man beruhigt Ork verlassen ("Quit") und sich anderen Dingen widmen (z. B. seinen Kindern oder dem Foltern von Elben oder was immer einem gerade gefällt).

Es ist wichtig, daß man auch den Startzug verarbeitet!

5. Verarbeiten eines Zuges

In diesem Abschnitt wird nur auf den Fall eingegangen, daß Ork per Email abgewickelt wird.

a) Die eingehenden Emails werden in dem Partieverzeichnis gespeichert, und zwar zweckmäßigerweise so, daß man bereits an dem Namen erkennen kann, um welchen Spieler es sich handelt. Vorgeschlagene Konvention: "BEF013" für Befehle von Spieler 13.

b) Wenn der Zeitpunkt der Wahrheit gekommen ist und die Auswertung vorgenommen werden soll, startet man Ork und lädt den neuesten Spieldatensatz. Man kann wie in der DOS-Version auch Ork mit Parametern starten, aber das ist meiner Meinung nach unter Windows nicht so praktisch. Für alle Fälle hier noch mal die Beschreibung:

Wenn man mit "Ork 43 /n" startet, lädt Ork gleich den neuesten Spieldatensatz von der Partie, die in einem Verzeichnis gespeichert ist, dessen Name die Zahl 43 enthält (Ork ist schlau genug, um dabei Verzeichnisnamen wie "SPIEL143" zu ignorieren). Das sollte am besten die Partie Nr. 43 sein. Tip: Das funktioniert auch mit anderen Zahlen als 43.

c) Man wählt den Punkt "Steuerdatei vorbereiten" im Hauptbildschirm an. Ork analysiert jetzt alle Dateien im Partieverzeichnis (in unserem Beispiel "C:\ORK\SPIEL43") und prüft, ob sie möglicherweise abgegebene Züge sind. In einem Report kann man sehen, welche Dateien Ork in die Steuerdatei aufgenommen hat und bei welchen Dateien Ork zwar vermutet, daß es eine Befehlsdatei ist, aber keine für den nächsten Zug passende. Diese hat Ork nicht aufgenommen; man muß sich dieser Dateien manuell annehmen.

Hinweis: Ork analysiert nicht alle Dateien. Ausgeschlossen sind Dateien mit Dateiendungen, die in der Setupdatei im Abschnitt "#EINZELDATEN" als "IgnorierExt" angegeben sind. Dazu gehören beispielsweise alle Dateiendungen, die Ork selbst verwendet (z. B. ".ORK", ".MLD", ".BEF", ".KFG", ".STP"), aber auch noch einige andere, z. B. ".BAK".

d) Man geht in den Editor ("Steuerdatei editieren") und gibt Shift-F3 ein (geht natürlich auch kompliziert über die Menüs). Dann sieht man die von Ork bereits vorbereitete Steuerdatei. Man ergänze sie nach Belieben z. B. durch ein "#ZAT"-Kommando. Abspeichern (<Strg><S> oder <F2>) und verlassen.

e) Man kann nun den Zug verarbeiten ("Verarbeiten", <F8>). Ork ruft zunächst den ZAT-Assistenten auf. Wenn man nicht schon einen ZAT in die Steuerdatei geschrieben hat, ist jetzt ein hervorragender Moment dafür. Danach prüft Ork die Befehle. Bei Fehlern gibt Ork dem Spielleiter verschiedene Möglichkeiten einzugreifen, die sich hoffentlich von selbst erklären. Sind die Befehle endlich fehlerfrei, ermittelt Ork, welche Echtspieler keine Befehle abgegeben haben. Danach bietet Ork bestimmte Behandlungsmethoden an. Normalerweise ist die Vorgabe auch die richtige Art, mit fehlenden Echtspielern umzugehen (NMR-Befehle und Befehle für Bitorks erstellen). Andererseits kann es natürlich auch günstig sein, mal nachzugucken, ob man vielleicht vergessen hat, Spielerbefehle in das Partieverzeichnis zu kopieren.

Grundsätzlich verarbeitet Ork nur fehlerfreie Steuerdateien. Man muß es schon darauf anlegen, Ork eine fehlerhafte Steuerdatei unterzuschieben (ich wüßte nicht, wie das geht). Sollte das jemand schaffen, wird Ork vermutlich abstürzen oder sonstige Irregularitäten zeigen, da fehlerhafte Parameter bei der Verarbeitung nicht mehr geprüft werden.

f) Wenn die Verarbeitung beendet worden ist, speichert Ork automatisch den neuen Spieldatensatz ab. Gibt es schon eine gleichnamige Datei, fragt Ork vorher nach. Ork zeigt unter Umständen (je nach Einstellung) den GM-Report an, in dem man herumblättern kann. Jedenfalls den ersten Teil des GM-Reports sollte man lesen, denn darin stehen auch Hinweise auf nicht funktionierende neue Features oder die Mitteilung, daß eine Partie beendet ist. Danach wird einem der Ausgabebildschirm präsentiert.

6. Ausgeben einer Auswertung

a) Technische Vorbemerkungen

Das folgende muß man nicht wissen. Es ist nur interessant für Leute, die gerne wissen, wie ein Programm funktioniert, das sie bedienen.

Um einen Zug auszugeben, verwendet Ork drei Dateien: die Steuerdatei, mit der man den Zug erzeugt hat, den Datensatz selbst und die Meldungsdatei. Diese drei Dateien haben ganz bestimmte Namen, die man nicht ändern sollte (sonst erkennt Ork seine eigenen Dateien nicht wieder). Die Namenskonvention ist wie folgt:

SnnnZxxx.BEF - Steuerdatei
SnnnZxxx.ORK - Datensatz
SnnnZxxx.MLD - Meldungsdatei

(nnn steht für die Spielnummer, xxx für die Zugnummer)

Es gibt noch weitere Dateien mit anderen Endungen. Diese sind aber für den Ausdruck nicht unbedingt erforderlich.

Wenn man auf den Druckbestandteil "Befehlsdatei" (ist ein Synonym für "Steuerdatei") verzichtet, kann auch auf die Steuerdatei verzichtet werden. Genausowenig braucht man die Meldungsdatei, wenn auf "Euer Berater berichtet" und "Aus aller Welt" verzichtet wird. Der Datensatz ist aber unumgänglich.

Die Meldungsdatei enthält alle Meldungen (deswegen ihr Name), die im Verlauf der Verarbeitung für die Spieler angefallen sind. Die meisten Meldungen beginnen mit einem Doppelkreuz, gefolgt von der Spielernummer, einem Leerzeichen, dem Meldungsbezeichner, einem Leerzeichen und ggf. von Parametern. Wenn Ork eine solche Meldung an den Spieler ausgeben soll, schaut Ork in die Datei ORKEXPL.DAT und sucht den Text, der dort unter dem Meldungsbezeichner aufgeführt ist. Leider (hihi) sind die Texte in ORKEXPL.DAT codiert, damit einige Features für immer ein Geheimnis bleiben. In diesen Text werden ggf. die Parameter an den passenden Stellen eingesetzt.

Wenn eine Meldung nicht mit einem Doppelkreuz beginnt, wird der Text nach der Spielernummer direkt an den Spieler ausgegeben. Solche Meldungen werde ich nach und nach entfernen, weil ich schon seit langem daran arbeite, Ork mehrsprachenfähig zu machen.

Die Spielernummer 9999 steht übrigens für "Meldungen an alle" und die Spielernummer 9998 für "Meldungen an den Spielleiter".

b) Grundsätzlicher Ablauf

Ausgegegeben wird durch das Drücken des hübschen bunten Knopfes mit dem Dolch und dem Geldsack in der "Ausgeben"-Karteikarte des Pflegemenüs. Wichtig ist, daß man vorher den Druckumfang richtig eingestellt hat. Dann muß man noch unter den vielen angebotenen Maileroptionen die richtige für sich aussuchen. Eigentlich sind alle Optionen außer "Intern", "Kein" und "Unbestimmt" nur aus Kompatibilitätsgründen aufgenommen worden; sie haben keine praktische Bedeutung mehr. Das liegt daran, daß Ork selbst auch sehr schön Mails versenden kann.

Ausgegeben werden Auswertungen für alle Spieler, die in der Liste links auf der Karteikarte ein kleines Häkchen haben.

Die Ausgabe erfolgt immer auf die Festplatte, und zwar in der Regel (wenn man nichts daran ändert) in das Verzeichnis, aus dem der Datensatz, der gerade verarbeitet bzw. gespeichert wurde, stammt.

c) Der Druckumfang

Eine wichtige Voraussetzung für die Ausgabe einer Auswertung ist die Festlegung des Druckumfangs (eine andere Karteikarte im Pflegemenü). Man legt damit fest, aus welchen Bestandteilen die Auswertung bestehen soll und in welcher Reihenfolge die Bestandteile gedruckt werden sollen. Die Reihenfolge ändert man, indem man mit der Maus bestimmte Zeilen nach oben oder unten zieht.

Wenn hinter einem Druckbestandteil "immer" steht, ist er ein Pflichtbestandteil der Auswertung. Jeder Spieler erhält ihn. Ausnahmen: a) Der Bestandteil kann nicht erzeugt werden (z. B. weil ein Stamm geplündert ist und daher keine Stammesdaten mehr hat), b) ein Spieler hat einen Druckbestandteil ausdrücklich abbestellt.

Wenn hinter einem Druckbestandteil "möglich" steht, bekommt der Spieler den Auswertungsteil normalerweise nicht. Er kann ihm aber mit dem "#DRUMF"-Kommando anfordern. Häufiges Beispiel: Das Stammesverzeichnis ("#DRUMF 13 SV hüdel").

Wenn hinter einem Druckbestandteil "nie" steht, bekommt der Spieler den Auswertungsteil auf keinen Fall, auch wenn er ihn eigentlich anfordern könnte.

Man kann bestimmte Druckumfänge vordefinieren. Sie werden in der Datei ORK.INI gespeichert. Wenn Ork in dieser Datei keine vordefinierten Druckumfänge findet, werden vordefinierte Druckumfänge generiert.

Ork versucht vergeßliche Spielleiter so gut wie möglich zu unterstützen. Wenn man nichts an den Defaultnamen der Druckumfänge verändert, wählt Ork den Druckumfang "Anfangszug", wenn es sich um einen Startzug handelt, und "Standard", wenn es irgendein Zug ist, als Vorgabe aus.

d) Markieren von Stämmen

Stämme mit Häkchen werden gedruckt, andere nicht.

e) Ausgabe auf dem Drucker

Man kann inzwischen direkt von Ork aus auf dem Drucker ausdrucken. Dazu muß man das Häkchen bei "HTML-Anzeige" in der Registerkarte "Ausgabe" im Pflegemenue abschalten und dann "Auf den Schirm" anklicken. Aus dem Listmodul kann man dann ausdrucken. So ganz gut funktioniert die Druckroutine noch nicht, aber ich arbeite daran. Vorteil gegenüber HTML: Die Seitenumbrüche sind korrekt. Nachteil: Das Unterstreichen und die Druckvorschau funktionieren noch nicht ganz sauber.

f) Ausgabe für den Versand per E-Mail

Die einfachste Art und Weise ist es, sich des internen Mailmoduls von Ork zu bedienen. Dazu wählt man auf der "Ausgabe"-Registerkarte die Option "Interner Mailer". Wenn Ork jetzt Auswertungen generiert, trägt es die Email-Adresse und Dateidaten in die Datei ORKEMAIL.DAT ein. Das macht Ork so lange, bis man auf der Ausgabe-Registerkarte "Emails versenden" anklickt. Man kann auf diese Weise erst mehrere Partien auswerten (auch in mehreren Sitzungen) und dann erst die Emails verschicken.

Ork zeigt - wenn man nun auf "Emails versenden" geklickt hat -, welche Dateien an wen versandt werden. Man kann notfalls noch manuell eingreifen und die Daten ändern. Man kann mit Strg-Y im Gitter auch Zeilen vollständig löschen. Neue Zeilen einfügen kann man allerdings nicht. In schwierigeren Fällen empfiehlt es sich, ORKEMAIL.DAT direkt zu editieren und dann Ork noch einmal zu starten. Aber solche schwierigeren Fälle sollten gar nicht auftreten.

Wichtig ist, daß man seinen SMTP-Server und seine eigene E-Mail-Adresse angibt. Ohne diese Angaben kann Ork nichts verschicken. Die Angaben werden (wie fast alles, was irgendwie praktisch ist) in der Datei ORK.INI gespeichert.

Wenn man weder das interne Mailmodul noch eine der anderen Mailoptionen verwenden will, stellt man als Mailer "Pseudo" ein. Ork erzeugt dann Dateien mit dem Schema "OnnnSxxx.Zyy" (oder "OnnnSxxxZyy.HTM"), wobei nnn für die Spielnummer, xxx für die Spielernummer und yy für die Zugnummer steht. Die Endung kann auch ".ZIP" und beim Langformat ".TXT" und bei manueller Vorgabe durch den Spieler irgendwas sein. Was Ork genau tut, hängt von den vorgenommenen Einstellungen ab.

Eine Versandliste wie in früheren Versionen ist nicht mehr erforderlich. Allerdings kann man eine Liste der E-Mail-Adressen erstellen. Dazu muß man die Form "<Zahl> <Adresse>" einhalten. "<Zahl>" gibt dabei die Stammesnummer an. Wenn man diese SENDnnnn nennt (wobei "nnnn" die genau vierstellige Partienummer ist), liest Ork die Adressen ein, sobald man in das Pflegemenue geht.

7. Die Dateien von Ork

Siehe hierzu die Hilfestellung.

Anhang

A. Fehlermeldungen

a) Laufzeitfehler

Laufzeitfehler führen zum Programmabbruch mit der Meldung "Runtime Error <Nr> at <Fehleradresse>". Sie sind häßlich und entweder auf einen Programmierfehler zurückzuführen oder werden durch fiese Werte verursacht, mit denen Ork gefüttert wird. Solche "fiesen" Werte sind unerwartete Werte in der Setupdatei oder anderen Dateien, die von außen editiert worden sind (z. B. ORKSTD.SPL). Fiese Werte können beispielsweise negative Zahlen sein, wo nur positive Zahlen sinnvoll sind, Zeichenketten statt Zahlen, zu große Zahlen usw. Normalerweise habe ich aber dafür gesorgt, daß alle möglichen Fehler auch bei solchen Dateien abgefangen werden. Nur bei Zahlen außerhalb des Long-Integer-Bereichs (+/- 2.147.418.112) wird es kritisch.

Beim Editieren der Daten des Spieldatensatzes (Registerkarte "Karte" und dann Strg-L, Strg-S, Strg-H oder Strg-A) allerdings ist es ohne Probleme möglich, Ork für Windows zum Absturz zu bringen oder jedenfalls zu quälen. Sehr schön geht es beispielsweise, wenn man Helden Schätze zuweist, die es eigentlich gar nicht gibt. Beim Editieren also bitte Vorsicht walten lassen.

b) Abgefangene Fehler

Wenn es biept und ein Fenster mit irgendeiner sinnvollen oder weniger sinnvollen Meldung erscheint wie z. B. "Sowieso nicht gefunden", versuche man zunächst, ob ich mit F1 eine Hilfe hinterlegt habe. Bricht das Programm ab, handelt es sich um einen kritischen Fehler, den ich zwar vorausahnte, von dem ich aber hoffte, daß er nicht passieren würde. Solche Sicherungen enthält Ork an diversen Stellen. Wenn das Programm nicht abbricht, sind die entstandenen Auswertungen mit Vorsicht zu genießen. Zwar spricht das dafür, daß ich einstens dachte, daß eine Auswertung auch mit diesem Fehler noch grundsätzlich verwertbar ist, aber niemand kann wissen, ob ich mich damals nicht irrte.

c) Fehlerbehandlung

Von jedem Fehler bitte ich mir ausführlich zu berichten. Bei Laufzeitfehlern interessiert mich die Fehlernummer und die unmittelbar vorausgehenden Bildschirmmeldungen bzw. Benutzeraktionen. Bei anderen Fehlern benötige ich den genauen Text der Fehlermeldung, aber natürlich auch die unmittelbar vorausgehenden Bildschirmmeldungen bzw. Benutzeraktionen. Man schicke mir bitte nicht unverlangt tonnenweise Daten. Wenn ich sie benötige, werde ich das schon mitteilen.

Wenn ich Daten für einen Zug anfordere, benötige ich den vorausgegangenen Datensatz und die Befehlsdatei, um dann durch eine Auswertung bei mir den Fehler zu erzeugen - in der Hoffnung, daß der Fehler reproduzierbar ist.

B. Wußten Sie schon...

daß man mit der rechten Maustaste hier und da, und besonders in der Karte, interessante lokale Menüs aufrufen kann?

daß man Boolsche Werte mit einem Doppelklick "umschalten" kann?

daß Sie mit dem Aufruf von "ork 73 /n" den neuesten Datensatz für Spiel 73 gleich beim Starten laden, wenn die Daten für das Spiel 73 in einem Verzeichnis unterhalb des Programmverzeichnisses gespeichert sind und der Verzeichnisname die Zahl "73" enthält?

daß man in individuellen Setupdateien nicht alle Abschnitte aufnehmen muß, sondern nur diejenigen, in denen man Änderungen vornimmt, und beim Abschnitt "#EINZELDATEN" auch nur diejenigen Definitionen, die man ändern will?

daß im Editor F4 die vorherige Zeile dupliziert?

daß man bei Mitteilungen an alle als GM alle möglichen Formatiermöglichkeiten von Ork verwenden kann und daß es dafür ein Dokument auf meiner Homepage gibt?

C. GM-FAQ

Ich habe eine Version für DOS von Ork und möchte nun eine Windows-Version installieren.

Die Windows-Version sollte in ein anderes Verzeichnis installiert werden. Zwar kann man theoretisch auch die Windows-Version "über" eine alte DOS-Version installieren. Der Nachteil ist aber, daß dann verschiedene Dateien, die Ork für Windows nicht mehr benötigt, unerkannt im DOS-Verzeichnis liegen bleiben. Ork für Windows benötigt insbesondere keine Konfigurationsdateien (wie z. B. ORKKONF.KFG oder S043.KFG), keine Druckkonfigurationen (wie z. B. ORKPRT.DRT) und keine Steuerzeichendateien (*.STZ) mehr. Auch DPMI16BI.OVL und RTM.EXE sind überflüssig.

Kann ich mit Ork für Windows alte Dateien weiter verarbeiten?

Ja. Für Spieldatensätze gilt dies, wenn der Datensatz zuletzt von einer DOS-Ork-Version größer oder gleich 2.60 angefaßt (angelegt oder zuletzt verarbeitet) ist. Bis dahin bin ich mir auch bei Setupdateien usw. sicher. Frühere Dateien sind zumindest zweifelhaft.

Umlaute sind übrigens kein Problem. Ork konvertiert alle Umlaute in Datensätzen, Setupdateien usw. von OEM nach ANSI.

Ich habe mir das Programm geholt und über eine alte Version installiert. Wenn ich jetzt Ork starte, wird ein Indexfehler angezeigt.

Offenbar geht die Systemuhr des Computers falsch. Ork indiziert einige Textdateien, aber nur, wenn nach Auffassung von Ork die Indexdatei älter als die zu indizierende Datei ist. Das führt bei falsch gehenden (vorgehenden) Systemuhren zu Fehlern. Abhilfe: Alle Dateien im Programmverzeichnis löschen, deren Namenserweiterung mit "X" endet. Beispiel: ORKEXPL.DAX. Denn wenn so eine Indexdatei fehlt, indiziert Ork die Textdatei in jedem Fall neu.

Ich habe ein Update von Ork installiert. Dabei wurde die von mir modifizierte Datei ORK.KPF überschrieben. Muß das sein?

Nein. Es gibt zwei Möglichkeiten, das zu verhindern:

a) Beim Entpacken des Archivs gibt man "N" ein, wenn pkunzip.exe fragt, ob die existierende Datei ORK.KPF überschrieben werden soll.

b) Man gibt seiner Kopfdatei den Namen "ORKFIRST.KPF". Ork lädt dann diese Datei statt der Datei ORK.KPF.

Ich habe ein Update von Ork installiert. Wenn ich jetzt einen alten Zug ausdrucken will, erscheint häufiger die Meldung "Kaninchentext3 nicht gefunden" oder so ähnlich.

Das bedeutet, daß Ork die Phrase "Kaninchentext3" nicht mehr in ORKEXPL.DAT findet. Von Version zu Version ändert sich der Inhalt von ORKEXPL.DAT. Meistens bleibt die Datei aufwärtskompatibel, aber das ist nicht garantiert. Die Meldung ist nicht weiter dramatisch; es fehlt nur die entsprechende Meldung in der Auswertung.

Das Programm meldet: "Keine Befehlsdatei gefunden"

ORK erwartet eine Datei mit dem Namen SnnnZmmm.BEF, wobei nnn die genau dreistellige Nummer des Spiels sein muß und mmm die Nummer des nächsten Zuges (des Zuges, der gerade generiert werden soll). Beispielsweise bedeutet S036Z003.BEF, daß bislang Zug 2 vorliegt und Zug 3 erzeugt werden soll, und zwar für das Spiel Nr. 36.

Der Dateiname "ORKBEFS", der von DOS-Ork noch als Ersatz akzeptiert wurde, wird von Ork für Windows nicht mehr erkannt.

Das Programm findet zwar die Befehlsdatei, scheint aber für keinen Spieler Befehle lesen zu können.

Das kann mehrere Ursachen haben:

a) Nach dem #BEF-Kommando folgen unmittelbar weitere #-Kommandos, zum Beispiel Kommandos für die Druckereinstellung o. ä. Erst danach wurden die Befehle eingegeben.

Befehle eines Spielers müssen unmittelbar (UN-MITTEL-BAR!) auf das #BEF-Kommando folgen. ORK betrachtet die Befehle eines Spielers als abgeschlossen, sobald das nächste #-Kommando folgt.

Beispiel:

#BEF 36 9 4 <Paßwort>
#DRUMF 4 SV <Paßwort>
vk 7 45
pl 30
hb 88 50 1000 3 78 68
kw 41 1000 30
sp 41 60

In diesem Beispiel geht ORK wie folgt vor:

"#BEF 36 9 4 <Paßwort>" leitet die Befehle des Spielers 4 für Zug 9 im Spiel 36 ein.

Die Zeile "#DRUMF 4 SV <Paßwort>" signalisiert ORK, daß die Befehle des Spielers 4 bereits beendet sind (es ist ja ein #-Kommando).

Die Zeilen "vk 7 45" usw. werden ignoriert, weil ihnen nicht unmittelbar (!) ein #BEF-Kommando vorausgegangen ist.

b) Die Spielerbefehle wurden versehentlich mit einem Doppelkreuz begonnen. Falsch: "#VK 7 45". Richtig: "VK 7 45".

c) Das BEF-Kommando wurde mit zwei Doppelkreuzen eingeleitet, also "##BEF..." statt "#BEF...". Dann hält ORK die Zeile für eine Kommentarzeile.

d) Zwischen dem "#" und "BEF" wurde ein Leerzeichen eingefügt, wie z. B. in: "# BEF 36 9 4 hugendubel". Eine solche Zeile wird das Programm dem Spielleiter kopfschüttelnd mit Gepiepe und Fehlergemelde vorlegen.

Die Partie ist beendet. Sie hatte eine offizielle Partienummer. Welche Daten muß ich übersenden, damit sie in die Bestenliste aufgenommen werden können?

Auf der Registerkarte "Ausgabe" gibt es eine Schaltfläche "Bestenliste-Daten". Bitte einmal darauf drücken. Im Partieverzeichnis befindet sich nun eine Datei namens ORKHIGH.TXT. Die benötige ich. Außerdem benötige ich noch den Echtnamen des Hochkönigs.

Beim automatischen Erstellen der Steuerdatei wird eine der Textdateien, in der sich Befehle eines Spielers befinden, hartnäckig übersehen.

Einige Spieler verschicken Befehlsdateien im UNIX-Format. Unter Windows (und DOS) werden Zeilenumbrüche durch eine Folge von zwei Zeichen, Carriage Return und Line Feed (als Zahl ausgedrückt: 13 und 10), markiert. Unix verwendet ausschließlich Linefeed (10). Ork für Windows kommt derzeit mit dem Unix-Format nicht zurecht. Abhilfe: Datei in einen ASCII-Editor laden (beispielsweise Wordtabs oder mein eigener Editor Khurrads Sekretär, beide auf meiner Homepage downloadbar) und wieder abspeichern. Normale Texteditoren wandeln dann automatisch das Format um.

Die Darstellung in den Landstrichtabellen ist irgendwie unbefriedigend.

Das kann an den installierten Schriften liegen. Ork für Windows geht davon aus, daß auf dem Rechner die Schrift "Courier New" installiert ist oder der Browser etwas mit der abstrakten Angabe "monospace" anfangen kann (was nach der HTML-Syntax eine Festbreitenschrift bedeutet). Wenn beides nicht der Fall ist, wird der Browser irgendeine möglicherweise unpassende Schrift verwenden. In der Setupdatei ORK.STP gibt es den Eintrag "Defaulttabfont". Hier kann man eine andere Festbreitenschrift angeben.

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